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Drei Schwestern

 

von nah, zu fern

 

Urbane Tänze und melancholische Lieder aus Alt-Zürich und dem weiteren Umland.

 

 

Corinne Holtz: Violine

Hans-Jakob Lutz: Violine

Carola Reetz: Gitarre

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Gegen Ende des 19. Jahrhunderts treten in den Vororten Wiens zahlreiche Instrumentalensembles auf, so auch die 'Schrammeln': das berühmte Terzett mit den Brüdern Johann Schrammel (1850-1893) und Josef Schrammel (1852-1895) sowie dem besten Gitarristen seiner Zeit, Anton Strohmayer (1848-1937). Später wurde das Terzett mit Georg Dänzer (1848-1893) an der G-Klarinette, dem 'picksüssen Hölzl', zum Quartett ausgebaut.

Die Schrammeln werden zum Inbegriff volkstümlicher Musik, obschon die Spielweise von den klassisch ausgebildeten Gebrüdern Schrammel geprägt wird. Sie überhöhen mit den klassischen Gestaltungsmitteln (z.B. Rubato und Vibrato) ihr mulitkulturelles Repertoire. Walzermelodien, Polkas aus Böhmen, Balkantänze, alpenländische Jodler und Ländler wandeln ihr Kleid und werden erstmals in der Geschichte re-interpretiert. Der Satz Schrammelscher Stücke zeichnet sich durch eine sparsame Mehrstimmigkeit aus und verlangt kammermusikalische Gestaltungskraft. Der Umgang mit Tempo, Klangfarbe und Artikulation ist artifiziell, und die Spielfreude, die sich aus dem Geist der Volksmusik und dem Tanz nährt, begegnet diesen Wurzeln mit ästhetischer Distanz. Die Schrammeln unterlaufen die Einfachheit ihrer Vorlagen und bringen gleichzeitig deren Schönheiten zum Glänzen.

Das Publikum überschlägt sich damals weit über Wien hinaus vor Begeisterung. Zu Recht, denn die Schrammeln stehen für Qualitäten, die im Zuge ihrer zahllosen Nachahmer und des Niedergangs des 'Schrammelns' vergessen gegangen sind. Zu dieser Musik wird in den Biergärten und Gaststuben nicht etwa getanzt, dafür ist ihre eigenwillige Tempodramaturgie ungeeignet. Auch wir weisen Sie daher ausdrücklich darauf hin: "Tanzen auf eigene Gefahr!".

Geniessen Sie das hiesige Repertoire aus Zürich und Umgebung, re-interpretiert und konzertant dargeboten von den Drei Schwestern: Überraschungen beim scheinbar Bekannten sind garantiert.

 

Im Giigerläubli

Härz mis Härz

Thurgauer Mazurka

 

 

Nächste Auftritte

 

30. Mai 2018: Tripelkonzert mit mensemble und Plimbăm Ursu im Rahmen des Warmen Mai, Kluskapelle, Zürich

 

Vergangene Auftritte

 

21. Januar 2018: Zwirbeli Stubete im Gasthof Bahnhof, Henggart

24. November 2017: Diplomfeier soz-begleitung, Helferei Zürich

7. Juli 2017: Geburtstagsfest privat, Zürich

21. Juni 2017: Büroeinweihungsfest privat, Zürich

12. Mai 2016: Tripelkonzert mit mensemble und Plimbăm Ursu im Rahmen des Warmen Mai, Kluskapelle, Zürich

3. April 2016: Geburtstagsfest privat, Zürich

11. Februar 2016: Seefeldstubete in der Lebewohlfabrik, Zürich

15. November 2015: Stubete im Bistro Dimensione, Winterthur

 

Nächste öffentliche Auftritte

 

4., 5. und 6. Mai 2018: Stella Maris Orchestra mit Purcell's 'The Fairy Queen' in der Klosterkirche Wettingen

 

11./12. Mai 2018: Auftritte von Schwirljig in Beograd

 

30. Mai 2018, 19.30 Uhr: Tripelkonzert mit mensemblePlimbam Ursu und den Drei Schwestern im Rahmen des Warmen Mai, Kluskapelle, Zürich